So, das wird jetzt wahrscheinlich der letzte Eintrag sein, da meine 10 Monate hier in den USA in wenigen Tagen um sind. Es ist schwer zu glauben, wie schnell die Zeit vergangen ist, aber wenn ich auf alles, was ich erlebt habe zurückblicke, merke ich, dass es doch eine ganz schön lange Zeit war. Eine lange Zeit in der ich viele Dinge vermisst habe: meine Familie, meine Freunde, die Selbstverständlichkeit, das Vertrauen, meine Schule, Schokolade, den Bäcker, den Supermarkt, deutsches Essen, mein Zimmer, öffentliche Verkehrsmittel, das Essen meiner Mutter, alles, was für mich zu Hause ausmacht. Aber genau deswegen hab ich angefangen mein zu Hause und alles was dazu gehört so viel mehr wertzuschätzen. Ich hab gelernt, dass so viele Dinge nicht so selbstverständlich sind, wie ich immer dachte. Ich habe gelernt, dass "Freiheit" bei uns was ganz anderes bedeutet, als bei vielen anderen. Ich habe gelernt, wie es ist immer auf jemanden angewiesen zu sein um irgendwo hinzukommen. Ich habe gelernt, was es heißt "school spirit" zu haben. Ich habe gelernt, dass man sich nicht jeden Tag sehen muss, um Freunde zu sein. Ich habe gelernt, was es heißt Teil von etwas Großem zu sein. Ich habe gelernt, dass man zwei Familien haben kann. Und ich habe gelernt, dass die Welt groß ist.
Mein Jahr war nicht perfekt, an manchen Tagen kam mir die Zeit zu lange vor, an manchen Tagen hatte ich Heimweh, an manchen Tagen habe ich mich fremd und alleine gefühlt. Und ich konnte mir selbst erlauben traurig zu sein, zu weinen, mich selbst daran zu erinnern, dass es normal ist. Aber dann war es Zeit aufzustehen und darüber hinwegzukommen, die Zeit zu genießen und das Beste aus dem Tag zu machen. Sei nicht faul in deinem Austauschjahr, es ist die schlechteste Zeit in deinem Leben faul zu sein. Mach alles, probier alles und hab keine Angst. Du hast nur 10 Monate Zeit, und egal, wie lange es dir vorkommt, am Ende geht es so schnell. Ich kann mir immernoch nicht vorstellen diesen Ort in ein paar Tagen zu verlassen, mich von meinen Freunden und meiner Gastfamilie zu verabschieden, denn ich hatte so ein tolles Jahr. Ich habe so viele Orte gesehen, 11 Staaten besucht, ich habe so viele wundervolle Mensche kennengelernt, ich hatte so viel Spaß in Volleyball, Basketball und Fußball, ich habe so viel gelernt, ich bin in so vielen Dingen gewachsen, wir haben so viel unternommen, ich hatte ein tolles Jahr als Sophomore an einer genialen High School, ich habe so viele Erinnerungen gemacht, so viele Fotos gemacht, ich habe so viel erlebt, ich habe ein zweites zu Hause gefunden. Und wenn ich mich nochmal entscheiden müsste, ich würde es alles nochmal machen. Ich würde manche Dinge besser machen, manchmal besser nachdenken, aber ich würde es nochmal machen. Es war die beste Entscheidung, die ich gemacht habe und ich bin so dankbar für die Möglichkeit all das zu erleben. Dieses Jahr hat mir so viele neue Türen geöffnet und so viele neue Wege gezeigt! Ich bin so dankbar für meine Familie, die mir alles möglich gemacht hat, für meine Gastfamilie, die mich als komplette Fremde aufgenommen hat und für meine Freunde in Deutschland und hier, die immer für mich da sind.
Ich war dieses Jahr weit weg von meinem Land, aber ich war niemals weit weg von zu Hause.
Dieses Jahr hat so viel auf die Probe gestellt: Geduld, Ausdauer, Mut, Zuversicht, Freundschaft und Selbstvertrauen, aber wenn du dann am Ende deines Austausches bist und dir bewusst wird, dass du jede einzelne dieser Proben bestanden hast, ist es das beste Gefühl überhaupt. Egal, wie viel falsch läuft, egal, wie schwer es ist, ich verspreche, dass du es am Ende nicht bereuen wirst, es wird sich lohnen!
Ich werde alles hier so sehr vermissen, vor allem meine Freunde wo ich nicht weiß, wann ich sie das nächste mal sehe. Ich werde niemals vergessen wen ich getroffen, was ich erlebt und was ich gelernt habe. Aber jetzt freue ich mich auf zu Hause, meine Familie und meine Freunde und einen genialen Sommer!
"Travelling - it leaves you speechless, then it turns you into a storyteller."
"Fill your life with experiences, not things. Have stories to tell, not things to show."
"The two hardest things to say in life are HELLO for the first time and GOODBYE for the last."
"When was the last time you did something for the first time?"
"I'm not telling you it's going to be easy, I'm telling you it's going to be worth it."
Danke fürs Lesen!!
- Lara ♥
Über mich
- Lara Baukholt
- Für alle, die mich nicht kennen: Ich bin Lara, 15 Jahre alt, ich habe 2 Schwestern und wohne in Rhade. Ich spiele Waldhorn und Klavier, mache Sport, gehe reiten und bin Messdiener. Aber im nächsten Jahr wird sich das alles wohl ändern, denn am 28. August geht es für mich los nach Winchester in Virginia! Und endlich habe auch ich einen Blog! :) Ich hab mich dazu entschieden, weil es für mich praktischer ist hier regelmäßig was zu schreiben, als jeden einzelnen immer auf den neuesten Stand zu bringen. Ich werd also in den nächsten 10 Monaten versuchen, meine Erlebnisse in den USA hier aufzuschreiben und mit euch zu teilen. Ich hoffe ihr schaut öfter mal vorbei :)
Sonntag, 14. Juni 2015
Sonntag, 3. Mai 2015
Travelling 🌎
Travelling is much more than just meeting new people, new places, eating exotic things, learning new languages, and enjoying youreself. Travelling gives, but it also takes. Travelling is knowing that after every adventure you're not going to be the same. It means you're going to have to sacrifice a lot. And after every goodbye you'll realize you left a part of you in that given place. Tears, handshakes, hugs, and "good lucks" are all part of the experience.
Are you willing to leave everything behind? Are you willing to start over and over again? You should. Because in the end, no feeling is better than knowing that the world is yours; knowing that boundaries don't exist in people's hearts; knowing that the world is just waiting for you to see and discover it.
We travel, initially, to lose ourselves, and we travel next to find ourselves. We travel to open our eyes and hearts and learn more about the world than our newspapers will ever accommodate. We travel to bring what little we can, in our ignorance and knowledge, to those parts of the globe which riches are differently dispersed.
And we travel, in essence, to become young fools again, to slow time down and get taken in, and to fall in love once more ❤
Sonntag, 26. April 2015
Easterbreak 2015 ♥
Wie ich in meinem letzten Post erwähnt habe, ist meine ältere Schwester für 2 Wochen zu Besuch gekommen, während ich 1 Woche Osterferien hatte.
Alina kam am Donnerstag, 26.03., und während ich Training hatte, hat mein Gastpapa sie vom Flughafen abgeholt. Ich hab mich so darauf gefreut sie endlich wiederzusehen, und dann eeendlich war sie da und es hat sich angefühlt, als hätten wir uns gestern erst gesehen!
Abends sind wir alle zusammen Essen gegangen und am Freitag hatte ich meinen letzten Schultag. Wir hatten einen ganztägigen field trip, also ist Alina mit zur Schule gekommen und mit meiner Fotografieklasse sind wir zu einer Tropfsteinhöhle gefahren. Ich hatte wieder Training und abends mussten wir dann Sachen packen, denn am Sasmtag ging es los Richtung Norden zu den Niagara Fällen in Kanada! Es war eiskalt und es lag teilweise Schnee, aber die Fälle waren nicht gefroren und waren wirklich beeindruckend. Ich wollte schon immer die Niagara Fälle sehen und wir hatten auch noch Glück mit dem Wetter und konnten ein paar hammer Fotos machen! Die Fälle sind wirklich sehenswert und wunderschön! Wir konnten außerdem auch noch von oben sehen, weil unser Hotelzimmer direkt über den Fällen war und wir vor allem nachts eine wunderschöne Aussicht hatten! Wir sind außerdem noch durch einen schmalen Tunnel hinter die Wasserfälle gelaufen, wo aber leider alles gefroren war.
Nach Kanada ging es dann wieder Richtung Süden, der nächste Halt war New York City. Meine Schwester wollte schon immer nach NYC und war so neidisch als ich das letzte mal da war, und dann war sie auch endlich da!
Am ersten Tag sind wir shoppen gegangen, haben uns Times Square und den Central Park angeguckt und sind viel gelaufen, wobei es leider die ganze Zeit geregnet hat. Am nächsten Tag hatten wir dann aber richtig Glück, es war sonnig und relativ warm. An dem Tag haben wir dann eine 9-stündige Bustour mitgemacht, wo wir wirklich viel gesen haben. Der Bus hat unsere Gruppe immer nur abgesetzt und wieder abgeholt, während unser Tour Guide uns viele berühmte Dinge gezeigt hat. Wir sind die Wall Street entlang gelaufen, waren auf dem Empire State Building, waren auf der Freiheitsstatue, haben uns das 9/11-Memorial angeguckt, waren in Little Italy und China Town, waren beim Times Square, sind die 5th Avenue entlang gelaufen, usw. Diese Tour hat sich echt gelohnt, wir haben so unglaublich viel gesehen! Und shoppen ist natürlich auch nicht zu kurz gekommen :)
Nach New York gab es noch einen weiteren Halt: Washington DC. Das Wetter war wieder schlecht, aber wir haben uns trotzdem viele Memorials angeguckt, das Washington Monument und das Weiße Haus. Wir hatten so eine tolle und lustige Zeit zusammen und es war so schön, dass sie einfach da war. Aber die zwei Wochen waren ja noch nicht vorbei...
Am Montag war mein 16. Geburtstag und es war so ein toller Tag! Meine Gastfamilie hat sich richtig viel Mühe mit den Dekorationen gegeben und haben jede Menge Essen vorbereitet. Als ich aufgestanden bin gabs zuerst Geschenke aus Deutschland, die meine Schwester mitgebracht hat, dann von meiner Gastfamilie und dann kamen schon meine Freunde. Wir haben gegessen und sind dann los zum bowlen gefahren, wir hatten mega viel Spaß und ich hab mich so gefreut, dass alle da waren. Als wir dann wieder zu Hause waren, hat meine Gastfamilie mir meinen riesen Geburtstagskuchen gegeben, der aus Schokoladeneis gemacht war und ein "Happy Sweet 16th Birthday Lara" obendrauf geschrieben hatte. Danach sind wir dann alle vollgegessen zum Training gegangen, weil das ist auch am Geburstag Pflicht..! Abends durfte ich mir dann aussuchen, wo wir essen gehen und dann musste ich schon wieder meine Schulsachen packen, weil am Dienstag die Schule schon wieder angefangen hat. Immer, wenn ich in der Schule war hat meine Schwester was mit meiner Gastmama unternommen, und hat sich nachmittags unsere Fußballspiele angeguckt. Am Mittwochabend war es schon unser letzter Abend und am Donnerstag bevor ich zur Schule gefahren bin, musste ich mich dann schon verabschieden. Es war aber gar nicht so schlimm wie ich dachte, weil es da ja nur noch für 2 1/2 Monate war.
Am Anfang hatte ich Angst davor, Heimweh zu bekommen wenn meine Schwester wieder fährt, aber es ist überhaupt nicht so. Man freut sich einfach, dass man Zeit zusammen verbingen kann und vor allem war es so gut, dass ich ihr alles, was ich immer nur über skype erzählt habe, endlich "in echt" zeigen konnte und überhaupt jemandem von zu Hause mein zweites zu Hause zu zeigen. Wenn sich jemand nicht sicher ist, macht es einfach, so viel kann echt nicht schief gehen und am Ende seid ihr froh!
♥
Oh and this is just for my crazy awesome friend Susannah, aka Susi, who became so important to me this year, who made me laugh every single day, and who really wants to be mentioned on this blog. So here you go Susi, you didn't believe I'd do it, but here it is just for you! Love you!
Oh and this is just for my crazy awesome friend Susannah, aka Susi, who became so important to me this year, who made me laugh every single day, and who really wants to be mentioned on this blog. So here you go Susi, you didn't believe I'd do it, but here it is just for you! Love you!
Was alles passiert ist 2.0
Seit ich das letzte Mal geschrieben habe, sind einige Wochen vergangen und dafür muss ich mich erstmal entschuldigen. Hier ist einiges passiert und ich weiß nicht so genau, wo ich anfangen soll. Der letzte Eintrag war über Florida, also mach ich am besten von da aus weiter.
Nach den Weihnachtsferien ging unsere Basketball Saison weiter, wir hatten so unglaublich viel Spaß. Wir haben gewonnen und verloren und haben es am Ende bis zu den NACA Nationals gemacht, ein nationales Turnier in Tennessee (März), wo wir 5 Tage Spiele gespielt haben und bei dem wir am Ende den 2. Platz gemacht haben! Die ganze Woche hat uns alle so zusammen geschweißt und wir hatten unglaublich viel Spaß zusammen! Weshalb wir nach dem Finale auch alle traurig waren, denn das Finale war für uns das letzte Spiel der Saison und unsere letzte Zeit als Team. Ich werde diese Saison nie vergessen und mich immer daran erinnern, wie wir auf den Busfahrten alle UNO gespielt haben und wie wir Coach mit Liedern und Toilettenpausen auf die Nerven gegangen sind.
Man glaubt am Anfang gar nicht, dass einem die Leute im Team so wichtig werden und dass man sich so gut versteht und dass man beste Freunde findet. Aber all das ist passiert, vor allem auch weil wir mehr Zeit mit unserem Team verbracht haben, als mit unseren Familien. Und dann wird das Team einfach deine Familie.
Während der ganzen Saison hatten wir vor allem im Februar richtig viele Schneetage, Tage, an denen Schule ausgefallen ist wegen zu viel Schnee oder Eis auf den Staßen. Schon bei 5cm Schnee wurde die Schule geschlossen, was realtiv ungewohnt für mich war, mich aber nicht gestört hat, da ich den Tag mit meinen Freunden oder meiner Gastfamilie verbringen konnte.
Im März-April hatten wir 1 Woche Osterferien und es war mein 16. Geburtstag, und für 2 Wochen habe ich Besuch von meiner älteren Schwester bekommen, worüber ich aber nochmal einen extra Eintrag mache, da wir viel zusammen gesehen und erlebt haben :)
Sobald Basketball dann Anfang März vorbei war, hat unsere Fußball Saison angefangen. Vor dem ersten Training war ich richtig aufgeregt, aber viele von meinem Basketballteam sind auch im Fusballteam und zusammen haben wir die erste Woche Training überlebt. Die darauffolgende Woche hatten wir direkt unser erstes Spiel und ich wurde in das JV und Varsity Team eingeteilt.
Jetzt ist es Ende April, wir hatten jede Woche 3-4 Spiele mit Varsity und dann zusätzlich mit JV nochmal 2 Spiele. Jeder Tag hier ist also ziemlich verplant und meistens komme ich abends zwischen 8 und 11 nach Hause. Nur am Wochenende haben wir Zeit etwas anderes zu unternehmen, aber das ist auch kein Problem, weil auch in unserem Fußballteam verstehen sich alle super gut und ich liebe jede einzelne Busfahrt und jedes einzelne Spiel mit meinem Team. Wir haben zwei Trainer und 3 Assistenz Trainer, die es geschafft haben, aus uns ein gutes Team mit Kampf- und Teamgeist zu machen. Deshalb fahren wir auch mit unserem Fußballteam Anfang Mai als Titelverteidiger vom letzten Jahr wieder nach Tennessee zu den NACA Nationals für 5 Tage und versuchen es noch einmal zu schaffen. Dieses Mal werden wir allerdings von dem Baseballteam von unserer Schule begleitet, das zum ersten Mal fährt! Außerdem haben wir noch die Staatsmeisterschaften, bei denen wir auch wieder als Titelverteidiger antreten. Das ist also der Plan für die nächsten Wochen der Saison und ich kann es kaum abwarten!
Nächstes Wochenende, also Anfang Mai, haben wir das Shenandoah Apple Blossom Festival hier in Winchester, worüber alle schon seit Wochen reden und wofür wir schulfrei kriegen. Es gibt Tänze, einen Ball, Kirmes, Paraden, berühmte Sänger und Schauspieler, unterschiedliche Marathons, jede Menge Essen und Feuerwerke. Ich lass mich mal überraschen und vielleicht mache ich ja nochmal einen extra Eintrag :)
Mitte Mai wird dann auch Fußball zu Ende sein und wir haben ein paar freie Tage, um für die Abschlussprüfungen zu lernen. Lernen muss ich auch für die Aufführung von unserer Drama Klasse, die Ende Mai ist. Unser Stück wird 2x aufgeführt und wir werden eine Woche lang jeden Abend in der Schule bleiben und proben, ich kann alles gar nicht abwarten. Anafng Juni ist dann schon Graduation und dann sind endlich Sommerferien, die wir mit unseren Freunden auch schon wieder verplant haben! Es ist so viel geplant und alles kommt so schnell, dass es bald schon wieder Zeit ist nach Hause zu fliegen...
Aber davor habe ich noch eine Menge zu erleben und berichten ♥
Dienstag, 17. Februar 2015
Florida ♥ 27.12.2014 - 03.01.2015
Mein Weihnachtsgeschenk - eine Reise nach Florida
Florida ist der hammer, es ist wunderschön und nicht vergleichbar mit anderen Ländern, wie Kroatien oder Italien. Florida hat was ganz eigenes und ich durfte in den Weihnachtsferien eine Woche im sunshine state Urlaub machen :)
Wir sind am 26.12. losgefahren, haben dann zwei Zwischenübernachtungen einmal in North Carolina und einmal in Georgia gemacht.
Am 28.12. kamen wir dann gegen Mittag am Kennedy Space Center an. Dort haben wir uns 6 Stunden lang alte NASA Raumschiffe usw. angeguckt, Rundfahrten über das Gelände gemacht und sind zu dem "Raketenabschussplatz" gegangen, was echt cool war.
Bevor wir abends dann endlich an unserem Haus angekommen sind, sind wir noch zum Strand und ins Meer gegangen, um uns abzukühlen. Weil die Eltern von meiner Gastmutter mit waren, hatten wir ein riesengroßes Haus und zum ersten Mal seit 4 Monaten hatte ich mein eigenes Zimmer!
Am Montag sind wir früh aufgestanden und sind in unseren Pool gegangen bevor es losging. Sea World stand auf dem Programm und das war echt richtig richtig geil, weil da nicht nur Meerestiere und Aquarien und sowas sind, sondern auch Achterbahnen. Nach einem langen und anstrengenden Tag sind wir abends dann in dem Unter-Wasser-Restaurant essen gegangen, während die Haie an uns vorbei geschwommen sind. Zu Hause sind wir dann alle total kaputt ins Bett gefallen, aber wir hatten noch längst nicht alles erledigt.
Am nächsten Tag ging es los nach DISNEY WORLD! Ich weiß nicht ob das alle wissen, aber auf jeden Fall ist Disney World in unterschiedliche Kingdoms aufgeteilt, die jeweils riesig sind! Deswegen ist es unmöglich an einem Tag in mehr als zwei davon zu gehen. Wir sind also zuerst in das kingdom "Hollywood Studios" gegangen, sind Achterbahnen gefahren, haben uns Shows, Stuntshows und kleine Musicals angeguckt. Am Nachmittag ging es dann ins nächste kingdom "Epcot". Und das war auch richtig cool, in Epcot gibt es in der Mitte einen großen See und drum herum sind unterschiedliche Länder nachgebaut. In jedem "Land" sahen die Häuser entsprechend aus, es gab das passende Essen und die typischen Läden. In den Läden und Restaurants in den unterschiedlichen Ländern arbeiten auch immer Leute, die aus diesem Land kommen. Meistens junge Leute um die 20, die so eine Art "work & travel" machen. Deutschland war auch dabei und es war echt gut gemacht! Ich konnte mich außerdem mit ein paar Leuten auf Deutsch unterhalten und hab sogar ein kleines Geschenk bekommen :) Abends gab es dann noch ein Feuerwerk zu Musik über dem See und spät ging es dann todmüde nach Hause.
Am Silvester Tag, Mittwoch, ging es wieder nach Disney World, diesmal ins Magic Kingdom. Wir wurden um 9:45 Uhr reingelassen, und um 10:00 Uhr wurde der Park wegen Überfüllung geschlossen. Silvester wollen nämlich alle ins Magic Kingdom, um das Feuerwerk an der Burg zu sehen. Um 20:00 wurden Silvester Hüte und Tröten an alle verteilt und die ersten Leute haben sich schon gute Plätze für Mitternacht reserviert. Um 22:00 haben wir dann auch einen super Platz auf einer Brücke gefunden und bis Mitternacht waren unterschiedliche Sänger und Tänzer auf der Bühne vor der Burg. Kurz vor null Uhr ging dann so eine Art Lichter- und Lasershow an den Wänden von der Burg los, was richtig cool aussah. Und als dann das Feuerwerk nach einem gemeinsamen Countdown losging, hab ich verstanden, warum so viele Leute in den Park wollten. Ich hab noch nie ein größeres Feuerwerk gesehen, noch nie ein bunteres, lauteres, längeres, oder schöneres! Es ging eine Stunde lang und dann gab es Cookies und Kakao für alle umsonst! Das einzige Problem war dann, aus dem Park rauszukommen. Man kommt nur mit einer Fähre oder mit einem Zug zum Parkplatz, weil das Kingdom quasi auf einer Insel liegt. Und weil Tausende von Leuten alle gleichzeitig zu ihren Autos wollten, haben wir mehr als 2 Stunden gebraucht, und waren dann um 4 Uhr morgens zu Hause.
Auch wenn es komisch war Silvester in Florida ohne Freunde und ohne meine Familie zu verbringen, das war es garantiert wert, weil ich das bestimmt nicht noch einmal erlebe.
Am Donnerstag haben wir dann erstmal ausgeschlafen, sind in unseren Pool gegangen und nachmittags sind wir shoppen gegangen in Down Town Disney. Es ist riesig und es gibt gefühlte 100 Disney shops. Später sind wir dann noch zum Strand und dann war der erste entspannte Tag auch schon wieder um.
Als letztes großes Ereignis war für Freitag Busch Gardens geplant. Ein riesiger Park mit über 30 Achterbahnen!! Wir hatten Schnellpässe, die sich richtig gelohnt haben, weil wir sonst an jeder Achterbahn über eine Stunde hätten warten müssen. Aber so konnten wir jede Achterbahn 1-2 mal fahren. Nach einem perfekten letzten Tag mit viel Übelkeit, aber auch mega viel Spaß gings zum "Abschiedsdinner" und dann nach Hause. Und damit war der letzte Tag in Florida vorbei ♥
Den Rückweg haben wir dann innerhalb von einem Tag und der halben Nacht geschafft, sodass wir um halb 1 nachts wieder in Winchester waren.
Insgesamt war diese eine Woche wahrscheinlich einmalig, ich hab nie gedacht, dass ich so viel erleben werde und ich bin unglaublich dankbar und werde mich immer daran erinnern. Ich hab über 600 Fotos gemacht, aber die Besten daraus hochzuladen zusammen mit denen vom letzten Mal dauert bestimmt noch ein bisschen, sorry :/
Auch wenn es spät kam, ich hoffe es hat euch gefallen und ihr lest den nächsten Eintrag auch wieder :)
Florida ist der hammer, es ist wunderschön und nicht vergleichbar mit anderen Ländern, wie Kroatien oder Italien. Florida hat was ganz eigenes und ich durfte in den Weihnachtsferien eine Woche im sunshine state Urlaub machen :)
Wir sind am 26.12. losgefahren, haben dann zwei Zwischenübernachtungen einmal in North Carolina und einmal in Georgia gemacht.
Am 28.12. kamen wir dann gegen Mittag am Kennedy Space Center an. Dort haben wir uns 6 Stunden lang alte NASA Raumschiffe usw. angeguckt, Rundfahrten über das Gelände gemacht und sind zu dem "Raketenabschussplatz" gegangen, was echt cool war.
Bevor wir abends dann endlich an unserem Haus angekommen sind, sind wir noch zum Strand und ins Meer gegangen, um uns abzukühlen. Weil die Eltern von meiner Gastmutter mit waren, hatten wir ein riesengroßes Haus und zum ersten Mal seit 4 Monaten hatte ich mein eigenes Zimmer!
Am Montag sind wir früh aufgestanden und sind in unseren Pool gegangen bevor es losging. Sea World stand auf dem Programm und das war echt richtig richtig geil, weil da nicht nur Meerestiere und Aquarien und sowas sind, sondern auch Achterbahnen. Nach einem langen und anstrengenden Tag sind wir abends dann in dem Unter-Wasser-Restaurant essen gegangen, während die Haie an uns vorbei geschwommen sind. Zu Hause sind wir dann alle total kaputt ins Bett gefallen, aber wir hatten noch längst nicht alles erledigt.
Am nächsten Tag ging es los nach DISNEY WORLD! Ich weiß nicht ob das alle wissen, aber auf jeden Fall ist Disney World in unterschiedliche Kingdoms aufgeteilt, die jeweils riesig sind! Deswegen ist es unmöglich an einem Tag in mehr als zwei davon zu gehen. Wir sind also zuerst in das kingdom "Hollywood Studios" gegangen, sind Achterbahnen gefahren, haben uns Shows, Stuntshows und kleine Musicals angeguckt. Am Nachmittag ging es dann ins nächste kingdom "Epcot". Und das war auch richtig cool, in Epcot gibt es in der Mitte einen großen See und drum herum sind unterschiedliche Länder nachgebaut. In jedem "Land" sahen die Häuser entsprechend aus, es gab das passende Essen und die typischen Läden. In den Läden und Restaurants in den unterschiedlichen Ländern arbeiten auch immer Leute, die aus diesem Land kommen. Meistens junge Leute um die 20, die so eine Art "work & travel" machen. Deutschland war auch dabei und es war echt gut gemacht! Ich konnte mich außerdem mit ein paar Leuten auf Deutsch unterhalten und hab sogar ein kleines Geschenk bekommen :) Abends gab es dann noch ein Feuerwerk zu Musik über dem See und spät ging es dann todmüde nach Hause.
Am Silvester Tag, Mittwoch, ging es wieder nach Disney World, diesmal ins Magic Kingdom. Wir wurden um 9:45 Uhr reingelassen, und um 10:00 Uhr wurde der Park wegen Überfüllung geschlossen. Silvester wollen nämlich alle ins Magic Kingdom, um das Feuerwerk an der Burg zu sehen. Um 20:00 wurden Silvester Hüte und Tröten an alle verteilt und die ersten Leute haben sich schon gute Plätze für Mitternacht reserviert. Um 22:00 haben wir dann auch einen super Platz auf einer Brücke gefunden und bis Mitternacht waren unterschiedliche Sänger und Tänzer auf der Bühne vor der Burg. Kurz vor null Uhr ging dann so eine Art Lichter- und Lasershow an den Wänden von der Burg los, was richtig cool aussah. Und als dann das Feuerwerk nach einem gemeinsamen Countdown losging, hab ich verstanden, warum so viele Leute in den Park wollten. Ich hab noch nie ein größeres Feuerwerk gesehen, noch nie ein bunteres, lauteres, längeres, oder schöneres! Es ging eine Stunde lang und dann gab es Cookies und Kakao für alle umsonst! Das einzige Problem war dann, aus dem Park rauszukommen. Man kommt nur mit einer Fähre oder mit einem Zug zum Parkplatz, weil das Kingdom quasi auf einer Insel liegt. Und weil Tausende von Leuten alle gleichzeitig zu ihren Autos wollten, haben wir mehr als 2 Stunden gebraucht, und waren dann um 4 Uhr morgens zu Hause.
Auch wenn es komisch war Silvester in Florida ohne Freunde und ohne meine Familie zu verbringen, das war es garantiert wert, weil ich das bestimmt nicht noch einmal erlebe.
Am Donnerstag haben wir dann erstmal ausgeschlafen, sind in unseren Pool gegangen und nachmittags sind wir shoppen gegangen in Down Town Disney. Es ist riesig und es gibt gefühlte 100 Disney shops. Später sind wir dann noch zum Strand und dann war der erste entspannte Tag auch schon wieder um.
Als letztes großes Ereignis war für Freitag Busch Gardens geplant. Ein riesiger Park mit über 30 Achterbahnen!! Wir hatten Schnellpässe, die sich richtig gelohnt haben, weil wir sonst an jeder Achterbahn über eine Stunde hätten warten müssen. Aber so konnten wir jede Achterbahn 1-2 mal fahren. Nach einem perfekten letzten Tag mit viel Übelkeit, aber auch mega viel Spaß gings zum "Abschiedsdinner" und dann nach Hause. Und damit war der letzte Tag in Florida vorbei ♥
Den Rückweg haben wir dann innerhalb von einem Tag und der halben Nacht geschafft, sodass wir um halb 1 nachts wieder in Winchester waren.
Insgesamt war diese eine Woche wahrscheinlich einmalig, ich hab nie gedacht, dass ich so viel erleben werde und ich bin unglaublich dankbar und werde mich immer daran erinnern. Ich hab über 600 Fotos gemacht, aber die Besten daraus hochzuladen zusammen mit denen vom letzten Mal dauert bestimmt noch ein bisschen, sorry :/
Auch wenn es spät kam, ich hoffe es hat euch gefallen und ihr lest den nächsten Eintrag auch wieder :)
Sonntag, 4. Januar 2015
Was alles passiert ist...
Ende November hat die Basketball Saison angefangen, und nachdem wir alle eine Woche Konditionstraining überlebt haben, haben wir jetzt jeden Tag von 17.00 - 19.00 Uhr Training. Inzwischen hatten wir schon unsere ersten Spiele, haben gewonnen und verloren, haben alle zusammen geweint, ich hatte meinen ersten foul shot und wir hatten schon jetzt unvergessliche Momente. Unser Team versteht sich einfach mega mega gut und es sind jetzt schon richtig gute Freundschaften entstanden, deshalb kann ich die nächsten Monate gar nicht mehr abwarten. Unsere Trainerin ist super und es kommt mir vor als wär ich ich schon so viel länger in diesem Team, als einen Monat. Ich liebe Basketball!
Im Dezember haben wir dann mit unserer drama group ein Stück geprobt, um es auf der Schulweihnachtsfeier aufzuführen. Ich war einfach mega nervös, aber es hat alles geklappt und mega viel Spaß gemacht. Jetzt proben wir für ein neues Stück im Frühling und dann noch eins im Sommer.
Und ja, mittlerweile fühlt sich einfach alles immer mehr wie zu Hause an, vor allem auch weil die Freundschaften jetzt richtige Freundschaften sind. Man macht mehr normale Sachen zusammen, sleepovers, shoppen, einfach nur treffen, wie vorher auch. Und ja zwischendurch vermisst man zu Hause, aber gleichzeitig kann ich mir auch nicht vorstellen nächsten Juni allen Leuten hier Tschüss zu sagen.
Und ja, zwischendurch zweifelt man an allem und zwischendurch ist es hart und zwischendurch vergleicht man alles mit zu Hause und denkt, wie viel besser es sein würde. Aber jedes mal passiert etwas, das dir mit einem Mal wieder all die Zweifel nimmt und dir etwas zeigt, was viel wichtiger ist: die Erlebnisse, die Erfahrung und die Freundschaften, die man hier macht. Manchmal ist es, was jemand sagt, manchmal ist es, was du erlebst und manchmal ist es ein sleepover oder eine Umarmung. Und natürlich ist hier nicht alles perfekt: es gibt Leute, die mir auf die Nerven gehen, Leute, die ich nicht mag, den dress code in der Schule, zu viele Hausaufgaben nach einem späten Basketballspiel, Leute, die ich vermisse, zu wenig Zeit für zu viele Sachen, keine Möglichkeit, alleine irgendwo hinzukommen, Sachen, die mir verboten werden, die ich schon immer gemacht habe,... Aber ist zu Hause alles perfekt? Nein, aber als Austauschschüler stellt man sich zu Hause manchmal perfekter vor als es wirklich ist. Und dann denk ich daran, wie viele Dinge HIER besser sind, als zu Hause und dass ich noch den Rest meines Lebens zu Hause leben kann, ich aber nur 10 Monate Zeit in meinem neuen zu Hause habe. Und was ist schwieriger: ein Leben, dass du 15 Jahre gelebt hast für 10 Monate zu verlassen, oder ein Leben, dass du für 10 Monate gelebt hast für immer zu verlassen?
Im Dezember haben wir dann mit unserer drama group ein Stück geprobt, um es auf der Schulweihnachtsfeier aufzuführen. Ich war einfach mega nervös, aber es hat alles geklappt und mega viel Spaß gemacht. Jetzt proben wir für ein neues Stück im Frühling und dann noch eins im Sommer.
Und ja, mittlerweile fühlt sich einfach alles immer mehr wie zu Hause an, vor allem auch weil die Freundschaften jetzt richtige Freundschaften sind. Man macht mehr normale Sachen zusammen, sleepovers, shoppen, einfach nur treffen, wie vorher auch. Und ja zwischendurch vermisst man zu Hause, aber gleichzeitig kann ich mir auch nicht vorstellen nächsten Juni allen Leuten hier Tschüss zu sagen.
Und ja, zwischendurch zweifelt man an allem und zwischendurch ist es hart und zwischendurch vergleicht man alles mit zu Hause und denkt, wie viel besser es sein würde. Aber jedes mal passiert etwas, das dir mit einem Mal wieder all die Zweifel nimmt und dir etwas zeigt, was viel wichtiger ist: die Erlebnisse, die Erfahrung und die Freundschaften, die man hier macht. Manchmal ist es, was jemand sagt, manchmal ist es, was du erlebst und manchmal ist es ein sleepover oder eine Umarmung. Und natürlich ist hier nicht alles perfekt: es gibt Leute, die mir auf die Nerven gehen, Leute, die ich nicht mag, den dress code in der Schule, zu viele Hausaufgaben nach einem späten Basketballspiel, Leute, die ich vermisse, zu wenig Zeit für zu viele Sachen, keine Möglichkeit, alleine irgendwo hinzukommen, Sachen, die mir verboten werden, die ich schon immer gemacht habe,... Aber ist zu Hause alles perfekt? Nein, aber als Austauschschüler stellt man sich zu Hause manchmal perfekter vor als es wirklich ist. Und dann denk ich daran, wie viele Dinge HIER besser sind, als zu Hause und dass ich noch den Rest meines Lebens zu Hause leben kann, ich aber nur 10 Monate Zeit in meinem neuen zu Hause habe. Und was ist schwieriger: ein Leben, dass du 15 Jahre gelebt hast für 10 Monate zu verlassen, oder ein Leben, dass du für 10 Monate gelebt hast für immer zu verlassen?
Weihnachten in Amerika ★
Die ganze Vorweihnachtszeit und Weihnachten selbst ist hier mega geil und wunderschön!
Ende November haben die Geschäfte angefangen zu dekorieren und es wurde immer mehr, bis jeder Laden nur noch Weihnachtslieder gespielt hat und alles geleuchtet und geglitzert hat.
Vor allem die Häuser sind hier extrem: Lichterketten in jeder einzelnen Pflanze, um jeden Pfosten und in jedem Fenster. Außerdem noch aufblasbare Schneemänner, Reentiere und Weihnachtsmänner im Vorgarten.
Jeder schenkt jedem Nachbar und jedem Freund Plätzchen, Pakete mit Geschenken umd Plätzchen werden verschickt und Hunderte von Karten gesendet.
Von unserer Schule hatten wir außerdem eine Weihnachtsfeier mit Liedern und ein paar Aufführungen von den Jüngeren. Dann hatten wir noch eine Weihnachtsfeier mit unserer Jugengruppe, wo wir gewichtelt und gegessen haben. Mit dieser Gruppe sind wir auch zu mehreren Häusern von alten, armen oder kranken Menschen gegangen und haben Weihnachtslieder gesungen.
Mit unserer Kirche hatten wir auch eine große Aktion: am Sonntag vor Weihnachten haben wir für 50 bedürftige Familien mit allen zusammen Geschenke für alle Kinder und Eltern gekauft und danach verpackt. Am 24. sind wir dann rumgefahren und haben jeder Familie die passenden Geschenke gebracht, es hat so viel Spaß gemacht :)
Weihnachtsmärkte oder Adventskalender gibt es hier eigentlich gar nicht, aber meine Eltern haben mir und meiner Gastschwester zum Glück einen Adventskalender geschickt :)
2 Wochen vor Weihnachten sind die Großeltern dann zu Besuch gekommen, die noch bis Mitte Januar bleiben.
Und dann war schon Heiligabend, der hier aber nicht groß gefeiert wird. Wir sind natürlich in die Kirche gegangen und hatten einen Kerzenlichtgottesdienst, es gab normales Essen und das wars dann, was für mich ganz neu war. An dem Tag hab ich auch mit meiner Familie geskyped, weil es ist zwar alles schön und aufregend, aber trotzdem hab ich den Heiligabend mit meiner Familie vermisst.
Am 25. gab es dann morgens erst großes Frühstück, dabei haben wir unsere "Stockings" ausgepackt, welche große Socken mit kleinen Geschenken und Süßigkeiten sind.
Vor der eigentlichen Bescherung haben wir für alle Leute gebetet, die uns eine Karte geschickt haben und die Weihnachtsgeschichte aus der Bibel gelesen.
Die Bescherung hat relativ lange gedauert, es gab Mittagessen und dann sind wir spazieren gegangen. Den Rest des Tages haben wir alle nur noch unsere Sachen gepackt, weil das größte Geschenk war eine Reise nach Florida direkt am nächsten Tag.
Aber bevor ich darüber einen neuen Blogeintrag schreibe, wollte ich erst so einen Gesamtüberblick machen, was grade alles so in der Schule, mit Freunden und mit Sport passiert :)
Fotos kommen wieder in einem extra Post!
Und dann war schon Heiligabend, der hier aber nicht groß gefeiert wird. Wir sind natürlich in die Kirche gegangen und hatten einen Kerzenlichtgottesdienst, es gab normales Essen und das wars dann, was für mich ganz neu war. An dem Tag hab ich auch mit meiner Familie geskyped, weil es ist zwar alles schön und aufregend, aber trotzdem hab ich den Heiligabend mit meiner Familie vermisst.
Am 25. gab es dann morgens erst großes Frühstück, dabei haben wir unsere "Stockings" ausgepackt, welche große Socken mit kleinen Geschenken und Süßigkeiten sind.
Vor der eigentlichen Bescherung haben wir für alle Leute gebetet, die uns eine Karte geschickt haben und die Weihnachtsgeschichte aus der Bibel gelesen.
Die Bescherung hat relativ lange gedauert, es gab Mittagessen und dann sind wir spazieren gegangen. Den Rest des Tages haben wir alle nur noch unsere Sachen gepackt, weil das größte Geschenk war eine Reise nach Florida direkt am nächsten Tag.
Aber bevor ich darüber einen neuen Blogeintrag schreibe, wollte ich erst so einen Gesamtüberblick machen, was grade alles so in der Schule, mit Freunden und mit Sport passiert :)
Fotos kommen wieder in einem extra Post!
Dienstag, 2. Dezember 2014
♥ New York City ♥
1 Woche in New York ist vorbei, und es war einfach geil! New York muss man einfach mal gesehen haben, diese Stadt ist unglaublich!
Es ist viel warten, rote Ampeln, irre Taxifahrer und geduldig sein, aber das ist es wert. Man sieht die beeindruckendsten Gebäude der Welt, man sieht alles, was man aus Filmen kennt, man sieht die Leute in Anzügen und Starbucks Kaffees in der Hand zum nächsten Taxi rennen, man sieht die Freiheitsstatue, das Empire State Builduing, die 5th Avenue, das 9/11-Denkmal, eine wunderschön Skyline, man sieht alles, was New York ausmacht und man lernt, warum es die 'Stadt, die niemals schläft' ist.Und dieser Blogpost ist über meine Woche im big apple :)
Morgens gings früh los zum Anleger von dem Boot, das uns rüber zur Liberty Island gebracht hat. Nach einer kurzen Erzählung über die Geschichte der Freiheitsstatue usw. sind wir dann erst einmal unten um die Statue herum gelaufen bis es dann endlich mit dem Aufzug nach oben ging! Auch wenn wir nicht bis in die Krone konnten, hatten wir einen hammer Ausblick auf die Skyline von Manhattan und den Hafen. Und damit war schon mein erster großer Traum erfüllt, einmal die weltberühmte Freiheitsstatue in New York sehen.
Von der Liberty Island gings dann zur Ellis Island. Da haben wir eine zwei-stündige Führung durch das alte Krankenhaus usw. gemacht und waren im Museum. Am Nachmittag gings dann zurück zu unserm Hotel.
Weil unser Hotel direkt neben dem 'Ground Zero' ist, haben wir uns das 9/11-Denkmal angeguckt, was richtig voll, aber richtig cool war. Außerdem haben wir uns noch das neue World Trade Center-Gebäude angeguckt, riesig und beeindruckend!
Und damit war ein toller erster Tag in New York vorbei :)
Tag 2:
Am zweiten Tag haben wir mit dem Empire State Builduing angefangen und die Aussicht, die man von da aus auf ganz New York hat ist einfach krass und einmalig. Mit unseren Tickets konnten wir nicht nur in den 86. Stock, sondern bis in den 102., da war dann allerdings drinnen und nicht mehr im Freien. Das ESB ist auf jeden Fall einen Besuch wert, für die Aussicht und auch um es von innen zu sehen.
Nach ungefähr 400 Fotos sind wir dann die 5th Avenue runtergelaufen und ich hab mich wie im Film gefühlt, diese Straße hat einfach alles, wofür man New York kennt. Und shoppen kann man da auch gut :)
Umter dem großen Tannenbaum von New York gabs Essen und dann sind wir wieder weiter gelaufen und ich hab zum ersten Mal den Times Square gesehen! Es ist nirgendwo in New York wirklich dunkel abends, aber am Times Square ist es wirklich schon fast taghell, hunderte Bildschirme, Läden, Laternen und tausende Menschen.
Später sind wir dann in die 'Rockettes-Show' gegangen, die war schon richtig weihnachtlich, aber trotzdem echt gut!
Damit war dann schon der zweite Tag vorbei :)
Tag 3:
Unsere Pläne für den Morgen sind leider nicht wirklich aufgegangen, weil das Wetter echt schlecht war, ein Sturm aus Schnee-Regen und gefühlte -10°C. Keiner hatte wirklich Lust bei dem Wetter draußen rumzulaufen und deshalb haben wir uns dann im Hotel beschäftigt, bis wir mittags abgeholt wurden und zum Majesti-Theatre gebracht wurden. Da haben wir 'Das Phantom der Oper' als Broadway-Show geguckt, richtig richtig gut gemacht und wirklich cool :)
Das hat ziemlich lange gedauert, also hatten wir nur noch Zeit für ein bisschen Times Square und ein bisschen shopping bis Tag 3 schon wieder um war!
Tag 4:
Thanksgiving Day!
Um 5:30 Uhr haben wir uns morgens auf den Weg zur riesengroßen berühmten Macy's Parade gemacht, haben uns mit Camping-Stühlen und Decken Plätze in der ersten Reihe gesichert und haben dann bis 9 Uhr gewartet, wo die Parade erstmal angefangen hat. In den 3 Stunden bin ich dann vor Kälte schon gestorben, sowas irres können wirklich nur Amerikaner machen. Die Parade war dann aber echt ganz cool, mit riesen Ballons und ein paar Promis, aber ich hätte es mehr genießen können, wenn es nicht angefangen hätte zu schneien und ich meine Hände und Füße noch hätte spüren können.
Zurück im Hotel konnten wir uns dann endlich eine Stunde aufwärmen bevor wir zu meinem ersten Thanksgivig-Essen gebracht wurden. Das war natürlich ganz traditionell: Suppe, Hähnchen mit Stampfkartoffen, Kürbis- und Apfelkuchen und noch mehr, wovon ich den Namen aber nicht mehr weiß... Es war richtig lecker, aber viel viel zu viel!
Normalerweise feiert mam Thanksgiving mit der ganzen Familie zusammen, aber leider wohnen die Familien meiner Gasteltern in Oregon, also ziemlich weit weg und kommen deshalb nur zu Weihnachten. Ich hatte trotzdem ein schönes erstes Thanksgiving und bin später noch mit meiner Gastmutter shoppen gegangen, weil die ersten Black Friday Sales angefangen haben.
Das war dann der letzte ganze Tag in NYC!
Black Friday!
Der letzte Tag in New York und leider hatten wir kaum Zeit noch was zu machen. Wir haben unsere Sachen gepackt und mussten auschecken. Die Sachen waren im Kofferraum verstaut und wir haben noch ein bisschen black friday shopping gemacht, wo ich ein paar Weihnachtsgeschenke kaufen konnte :)
Ich wär gerne noch länger geblieben, weil New York eine geile Stadt ist, aber irgendwann werde ich wiederkommen, und jeder von euch, der noch nicht da war, sollte auf jeden Fall einmal New York besuchen und erleben!
Jetzt sitzen wir im Auto, auf dem Weg nach Winchester, wo inzwischen Schnee liegt und ich hoffe, dass wir noch ein paar mehr black friday-Schnäppchen machen können :)
Sonntag, 9. November 2014
What is exchange?
To all future exchange students and all exchange students right now!
What is exchange?
Exchange is change. Rapid, brutal, beautiful, hurtful, colorful, amazing, unexpected, overwhelming, and most of all constant change. Change in lifestyle, country, language, friends, family, houses, school, food, simply everything.Exchange is realizing that everything they told you beforehand is wrong but also right in a way.
Exchange is going from thinking who you are to having no idea who you are anymore to being someone new. But not entirely new. You are still the person you were when you left, but you jumped into that ice cold lake.
You know now how it feels to be on your own. Away from home, with no one you really know. And you find out that you actually can do it.
Exchange is learning to trust. Trust people, who, at first, are only names on a piece of paper. Trust that they want the best for you, that they care. Trust, that you have the strength to endure a year of being apart from everything that mattered to you before. Trust, that everything's gonna be alright. And it's seeing this trust justified.
Exchange is thinking. All the time. About everything. Thinking about the strange customs, the strange food, the strange language. About why you're here and not back home. About what it's going to be like once you'll be back home. How that boy's gonna react when you see him again. About who's hanging out where this weekend. At first who's inviting you at all and in the end where you're supposed to go, when you invited to 3 different things. About how everybody at home is doing. About who's gonna be your best frirnd at the end of the year, about what stories you'll have got to tell. About how stupid this whole time zone thing is. Thinking about what's right and what's wrong. About how rude you just were to someone without meaning to be. About the point of all this. About the sense of life. About who you want to be, what you want to do. About your grades, about whether you go home after school or hang out at someone's place until midnight. Someone you didn't even know a few months ago. And about what the heck that guy just said. And then starting to think in two languages and finally in a new one.
Exchange is people. Those incredibly strange people who look at you like you're an alien. Those people who are too afraid to talk to you. And those people who actually talk to you. Those people who know your name and hug you even if you have never met them. Those people who tell you who to stay away from. Those people who talk about you and make fun of your country. Those people you ignore and those people who invite you to their homes. Who keep you sane. Who become your friends.
Exchange is music. New music, weird music, cool music, music you will remember all your life as the soundtrack of your exchange. Music that will make you cry because all those lyrics express exactly how you feel, so far away. Music that will make you feel like you could take on the whole world. And it is music you sing with the most amazing musicians you've ever met.
Exchange is uncomfortable. It's feeling out of place, like the fifth wheel. It's talking to people you don't like. It's trying to be nice all the time. It's exhausting. It's bugs. It's cold, freezing cold. It's homesickness, it's awkward silence and it's feeling guilty because you didn't talk to someone at home. Or feeling guilty because you missed something because you were talking at skype.
Exchange is great. It's feeling the connection between you and your host family growing. It's hearing your hostmum asking where her daughter is. It's knowing in which cupboard the peanut butter is. It's meeting people from all over the world. It's getting four new families. One of them being a huge group of the most awesome teenagers in the world. It's cooking food from your homecountry and not messing up. It's seeing beautiful landscapes and being a part of something amazing.
Exchange is exchange students. The people with the biggest hearts in the whole world. Those people from everywhere who know exactly how you feel and those people who become your absolute best friends. Those people who take almost an hour to say their final goodbyes to each other. Those people with amazing experience. From all over the world.
Exchange is falling in love. With this amazing, wild, beautiful country. And with your home country.
Exchange is frustrating. Things you can't do, things you don't understand. Things you say that mean the complete opposite of what you meant to say, or even worse.
Exchange is understanding.
Exchange is unbelievable.
Exchange is not a year jn your life, it's a life in one year.
Exchange is nothing like you expected it to be, and everything you wanted it to be.
Exchange is the best year of your life so far. Without a doubt. And it's also the worst year of your life. Without a doubt.
Exchange is something that you will never forget, something that will always be a part of you. It is something no one back home will truly understand.
Exchange is growing up, realizing that everybod is the same, no matter where they're from. That there is great people and douche everywhere. And that it only depends on you, how good or bad your day is going to be. Or the whole year.
And it's realizing that you can be on your own, that you're an independent person. Finally. And it's trying to explain that to your parents.
Exchange is dancing in the rain without a reason, crying without a reason, laughing at the same time. It's a mixture of every emotion possible.
Exchange is everything.
And exchange is something you can't understand unless you've been through.
Samstag, 1. November 2014
Fotos #1
Ich habs geschafft: die Fotos sind endlich hochgeladen!
Es sind nicht viele und auch nur von meinem Handy, aber es kommen mehr!
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| Mein Locker in der Schule |
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| Unsere kleine Schulbücherei |
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| Und natürlich der typisch amerikanische Schulbus |
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| In der Schule |
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| Shenandoah National Park |
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| Shenandoah Valley |
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| Mein erstes Konzert! |
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| Proud to be a Patriot! |
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| Das allererste Soccergame! |
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| Unser Soccer-Team bei den Nationals in Tennessee Platz 2 ♥ |
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| Eins meiner ersten Volleyball Spiele |
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| Mein Volleyball Team ♥♥ |
Sonntag, 19. Oktober 2014
Leben in Amerika ♥
Endlich, endlich, endlich habe ich Zeit, mal wieder was zu schreiben und ich weiß, wie viele darauf warten, dass wieder was Neues kommt!
Es sind schon über 7 Wochen vergangen, aber es kommt mir vor wie 2 und ich hoffe, dass die nächsten Monate nicht so schnell umgehen, wie die ersten beiden!
Um ehrlich zu sein, weiß ich gar nicht so genau, was ich schreiben soll, in den letzten Wochen ist so viel passiert.
Der Alltag ist langsam eingekehrt, in der Schule hab ich endlich den Durchblick, das erste YFU-Treffen war letzte Woche, der erste Sleepover loegt hinter mir, die ersten festen Freundschaften sind entstanden und die ersten großen Shoppingtouren sind gemacht worden! :)
Als erstes zu Volleyball: Die Saison ist jetzt seit letzter Woche leider schon wieder vorbei, aber die letzten zwei Monate waren unbeschreiblich und aufregend, manchmal deprimierend, wenn nichts so gelaufen ist, wie ich es wollte, oder wenn wir ein Spiel verloren haben. Und nach gefühlten 100 Spielen, 1000 Stunden Training und vielen langen Busfahrten, waren wir ein Team und wir sind 1. geworden und das war ein unvergessliches Erlebnis!
Jetzt fängt bald die Basketball Saison an, die ein bisschen länger dauert und darauf freue ich mich auch schon wahnsinnig!
Vor allem durch Sport ist es hier einfach Freunde zu finden und deshalb hatten wir auch schon unseren ersten Sleepover, Shoppingtouren, Fußball-Nachmittage und Kinobesuche.
Auch an die Kirche und die Jugendgruppe gewöhne ich mich immer mehr, man wird immer mehr Teil von allem und ist nicht mehr nur noch "die Austauschschülerin" und manchmal wird sogar vergessen, dass ich nächstes Jahr gar nicht mehr hier bin. Mit unserer Jugengruppe sind wir schon auf ein Konzert gegangen, waren beim Scaremare und machen immer neue Sachen :)
Jede Woche lern ich neue tolle Leute kennen und bei den meisten will man gar nicht dran denken, dass man irgendwann wieder gehen muss. Aber schon jetzt merkt man, wie sehr sich dieses Jahr lohnt! Die Leute sind unglaublich, meine Schule ist wie eine Familie, meine Gastfamilie nimmt mich auf wie ihre eigene Tochter, die Volleyball-, Basketball-, Fußball- und Baseballspiele, das Englisch, das sich jeden Tag verbessert, die lustigen Geschichten, die man jetzt schon erzählen kann, die Landschaft hier in Virginia und die Orte, die ich sehen werde: New York über Thanksgiving, Washingtom D.C. und Florida sind die nächsten Ziele :)
Ich kann jetzt schon sagen, dass ich froh bin, das hier gemacht zu haben und ich kann jedem, der darüber nachdenkt, nur raten sich zu trauen. Natürlich gab es auch schon schlechte Momente oder Tage, aber dann kommen die guten und die besten Tage und alles ist vergessen. Außerdem weiß man irgendwann, wovon man Heimweh bekommt und was man dagegen machen kann, das spielt sich alles ein, auch wenn es am Anfang schwierig ist, daran zu glauben.
Auf jeden Fall geht es mir hier super, amerikanisches Leben ist hammer aber teilweise auch wirklich komisch... ich liebe Virginia, ich liebe Winchester, die Landschaft, meine Schule, die Leute, im Moment eigentlich alles!
Wie ich schon gesagt hab, weiß ich nicht so wirklich, was ich schreiben soll und deshalb denke ich grade, dass ihr das, was ihr wissen wollt, einfach als Kommentar schreiben könntet oder mir persönlich schreibt oder so, das würde mir echt helfen!
Ich hoffe dieser kurze Bericht reicht euch erstmal, auch wenn er nicht so ausführlich war, aber dazu ist schon zu viel Zeit vergangen.
Und jetzt fehlen immernoch die Fotos, ihr müsst euch weiter gedulden :/
Es sind schon über 7 Wochen vergangen, aber es kommt mir vor wie 2 und ich hoffe, dass die nächsten Monate nicht so schnell umgehen, wie die ersten beiden!
Um ehrlich zu sein, weiß ich gar nicht so genau, was ich schreiben soll, in den letzten Wochen ist so viel passiert.
Der Alltag ist langsam eingekehrt, in der Schule hab ich endlich den Durchblick, das erste YFU-Treffen war letzte Woche, der erste Sleepover loegt hinter mir, die ersten festen Freundschaften sind entstanden und die ersten großen Shoppingtouren sind gemacht worden! :)
Als erstes zu Volleyball: Die Saison ist jetzt seit letzter Woche leider schon wieder vorbei, aber die letzten zwei Monate waren unbeschreiblich und aufregend, manchmal deprimierend, wenn nichts so gelaufen ist, wie ich es wollte, oder wenn wir ein Spiel verloren haben. Und nach gefühlten 100 Spielen, 1000 Stunden Training und vielen langen Busfahrten, waren wir ein Team und wir sind 1. geworden und das war ein unvergessliches Erlebnis!
Jetzt fängt bald die Basketball Saison an, die ein bisschen länger dauert und darauf freue ich mich auch schon wahnsinnig!
Vor allem durch Sport ist es hier einfach Freunde zu finden und deshalb hatten wir auch schon unseren ersten Sleepover, Shoppingtouren, Fußball-Nachmittage und Kinobesuche.
Auch an die Kirche und die Jugendgruppe gewöhne ich mich immer mehr, man wird immer mehr Teil von allem und ist nicht mehr nur noch "die Austauschschülerin" und manchmal wird sogar vergessen, dass ich nächstes Jahr gar nicht mehr hier bin. Mit unserer Jugengruppe sind wir schon auf ein Konzert gegangen, waren beim Scaremare und machen immer neue Sachen :)
Jede Woche lern ich neue tolle Leute kennen und bei den meisten will man gar nicht dran denken, dass man irgendwann wieder gehen muss. Aber schon jetzt merkt man, wie sehr sich dieses Jahr lohnt! Die Leute sind unglaublich, meine Schule ist wie eine Familie, meine Gastfamilie nimmt mich auf wie ihre eigene Tochter, die Volleyball-, Basketball-, Fußball- und Baseballspiele, das Englisch, das sich jeden Tag verbessert, die lustigen Geschichten, die man jetzt schon erzählen kann, die Landschaft hier in Virginia und die Orte, die ich sehen werde: New York über Thanksgiving, Washingtom D.C. und Florida sind die nächsten Ziele :)
Ich kann jetzt schon sagen, dass ich froh bin, das hier gemacht zu haben und ich kann jedem, der darüber nachdenkt, nur raten sich zu trauen. Natürlich gab es auch schon schlechte Momente oder Tage, aber dann kommen die guten und die besten Tage und alles ist vergessen. Außerdem weiß man irgendwann, wovon man Heimweh bekommt und was man dagegen machen kann, das spielt sich alles ein, auch wenn es am Anfang schwierig ist, daran zu glauben.
Auf jeden Fall geht es mir hier super, amerikanisches Leben ist hammer aber teilweise auch wirklich komisch... ich liebe Virginia, ich liebe Winchester, die Landschaft, meine Schule, die Leute, im Moment eigentlich alles!
Wie ich schon gesagt hab, weiß ich nicht so wirklich, was ich schreiben soll und deshalb denke ich grade, dass ihr das, was ihr wissen wollt, einfach als Kommentar schreiben könntet oder mir persönlich schreibt oder so, das würde mir echt helfen!
Ich hoffe dieser kurze Bericht reicht euch erstmal, auch wenn er nicht so ausführlich war, aber dazu ist schon zu viel Zeit vergangen.
Und jetzt fehlen immernoch die Fotos, ihr müsst euch weiter gedulden :/
Dienstag, 9. September 2014
Schule, Sport und Alltag!
Meine erster Schultag als 'Sophomore'!
Am 02. September bin ich das erste Mal in Amerika zur Schule gegangen! Morgens gehen meine Gastfamilie und ich immer zusammem ins Fitnessstudio, danach geht's dann direkt zur Schule, die um 8:15 anfängt. Die Stunden sind lang, 90 Minuten, aber das verging bis jetzt immer relativ schnell. Ich liebe meine Lehrer, ich hatte wirklich Glück! Und man hat einfach den Austauschschülerbonus, man kriegt alles doppelt erklärt und bei Hausaufgaben wird auch mal ein Auge zugedrückt :) Den Stoff an sich, oder die Lehrer zu verstehen, ist ein viel kleineres Problem, als ich gedacht hab. Das Einzige, was wirklich schwer ist, sind Texte in Bio und Physik... Wie ich ja schonmal geschrieben hab, ist meine Schule sehr klein und sehr sehr sehr religiös, genauso wie meine Gastfamilie. Der Dresscode der Schule ist ehrlich gesagt sch***, man darf nichtmal normale Jeans anziehen. Aber da hier alle so rumlaufen ist das nicht weiter schlimm, nur erstmal eine große Umstellung. Nach zwei Stunden gibt es Mittagspause (30 Minuten) und 'study hall' (20 Minuten, zum sortieren, Hausaufgaben machen, etc.). Danach sind dann die letzten zwei Stunden. Mit meinem Spind steh ich allerdings immernoch auf Kriegsfuß, ich krieg den einfach nicht auf, weshalb die 5-Minuten-Pausen auch viel zu kurz für mich sind! Die Schule endet um 3.15 p.m. und um 3.30 haben die Jüngeren Volleyball Training, wir haben dann eine Stunde Zeit um schonmal Hausuafgaben zu machen, uns umzuziehen und so weiter. Um 4.30 fängt dann unser Volleyballtraining an und endet 2 Stunden später. Ich liebe Volleyball, die Mädchen da sind einfach unglaublich nett und vor allem richtig gut! Abends bin ich immer um 7 Uhr Zuhause, muss dann noch Hausaufgaben machen (wir haben hier wirklich viel auf!) und was essen und dann ist es auch schon wieder so spät, dass ich ins Bett gehe. Diese Woche muss ich außerdem für 5 Tests in 3 Tagen lernen... :/ Mittwochs sieht das allerdings anders aus: abends haben wir die 'connect group' wo gebetet, gegessen und in der Bibel gelesen wird, wir treffen uns immer in einem Haus, das weit außerhalb liegt und einen großen Pool hat, im dem wir nachher dann immer schwimmen gehen :) Dabei sind Lea und Luisa (die andern beiden Austauschschüler, mit denen ich schon befreundet bin), Leute aus meiner Klasse, ein paar 8.-, 11.- und 12.-Klässler, ein paar vom College und auch ein paar Erwachsene. Die Leute da sind alle super drauf und es ist richtig gut, um Leute kennenzulernen, auch wenn ich die Hälfte von dem über Gott und die Welt nicht versteh. Sonntagmorgens ist diese Gruppe nochmal, danach Gottesdienst und dazwischen gibt es in der Sporthalle Donuts und Pancakes und Kaffee für alle :) Manchmal passe ich auch die kleinen Babys auf, während die Eltern im Gottesdienst sind. Abends fahren wir dann wieder zu dem Haus mit dem Pool, um wieder zu beten usw.
Während der Woche hab ich also ziemlich viel zu tun, Sonntags ist ziemlich viel Zeit mit Kirche verplant und mir bleibt eigentlich nur der Samstag für wenigstens ein bisschen Freizeit. Luisa, Lea und ich waren schon shoppen, ich war schon mit meiner Gastfamilie shoppen, ich hab schon in unserem Gemüsegarten 'gearbeitet', wir waren schon bei einem Soccer- und einem Volleyballspiel, wir haben schon eine Tour durch Winchester gemacht und wir waren schon in der 'Old Town Winchester', die wunderschön ist! Wir planen außerdem ein paar Tage in Washington D.C. und im New York zu verbringen, wir fahren zum Virginia Beach und wollen über Thanksgiving wegfahren. Für das alles muss ich aber wohl noch bis zu den Ferien warten... Das ist hier ein bisschen schade, dass ich in der Woche oder auch am Wochenende keine Zeit für 'größere' Aktionen hab.
Heute hatte ich mein allererstes Volleyballspiele, ich war so aufgeregt, weil ich sogar spielen durfte! Ich hab die Rückennummer 11 und wir haben gewonnen! Unser nächstes Spiel ist am Freitag, diesmal aber nicht bei uns sondern in einer anderen Stadt :)
Also, ich bin super zufrieden mit meiner Gastfamilie, die geben sich wirklich unheimlich viel Mühe und behandeln mich wie ein Familienmitglied. Ich hab zwar kein eigenes Zimmer, was zwischendurch ganz schön nervig ist, aber ich hab immerhin mein eigenes Badezimmer. Die Schule ist gut, die Leute sind super, ich hab zwar wenig Freizeit, aber für die Leute hier ist das Volleyballtraining halt ihre Freizeit, genauso wie die connect group und so ganz langsam gewöhn ich mich an alles, bis auf den besch*** dress code!
Falls mir noch was Wichtiges einfällt, was ich unbedingt erzählen wollte, schrein ich das in einem nächsten Post :) Fotos kommem in einem extra 'Foto-Post', ich denke ihr müsst euch aber noch bis nächste Woche gedulden...
Am 02. September bin ich das erste Mal in Amerika zur Schule gegangen! Morgens gehen meine Gastfamilie und ich immer zusammem ins Fitnessstudio, danach geht's dann direkt zur Schule, die um 8:15 anfängt. Die Stunden sind lang, 90 Minuten, aber das verging bis jetzt immer relativ schnell. Ich liebe meine Lehrer, ich hatte wirklich Glück! Und man hat einfach den Austauschschülerbonus, man kriegt alles doppelt erklärt und bei Hausaufgaben wird auch mal ein Auge zugedrückt :) Den Stoff an sich, oder die Lehrer zu verstehen, ist ein viel kleineres Problem, als ich gedacht hab. Das Einzige, was wirklich schwer ist, sind Texte in Bio und Physik... Wie ich ja schonmal geschrieben hab, ist meine Schule sehr klein und sehr sehr sehr religiös, genauso wie meine Gastfamilie. Der Dresscode der Schule ist ehrlich gesagt sch***, man darf nichtmal normale Jeans anziehen. Aber da hier alle so rumlaufen ist das nicht weiter schlimm, nur erstmal eine große Umstellung. Nach zwei Stunden gibt es Mittagspause (30 Minuten) und 'study hall' (20 Minuten, zum sortieren, Hausaufgaben machen, etc.). Danach sind dann die letzten zwei Stunden. Mit meinem Spind steh ich allerdings immernoch auf Kriegsfuß, ich krieg den einfach nicht auf, weshalb die 5-Minuten-Pausen auch viel zu kurz für mich sind! Die Schule endet um 3.15 p.m. und um 3.30 haben die Jüngeren Volleyball Training, wir haben dann eine Stunde Zeit um schonmal Hausuafgaben zu machen, uns umzuziehen und so weiter. Um 4.30 fängt dann unser Volleyballtraining an und endet 2 Stunden später. Ich liebe Volleyball, die Mädchen da sind einfach unglaublich nett und vor allem richtig gut! Abends bin ich immer um 7 Uhr Zuhause, muss dann noch Hausaufgaben machen (wir haben hier wirklich viel auf!) und was essen und dann ist es auch schon wieder so spät, dass ich ins Bett gehe. Diese Woche muss ich außerdem für 5 Tests in 3 Tagen lernen... :/ Mittwochs sieht das allerdings anders aus: abends haben wir die 'connect group' wo gebetet, gegessen und in der Bibel gelesen wird, wir treffen uns immer in einem Haus, das weit außerhalb liegt und einen großen Pool hat, im dem wir nachher dann immer schwimmen gehen :) Dabei sind Lea und Luisa (die andern beiden Austauschschüler, mit denen ich schon befreundet bin), Leute aus meiner Klasse, ein paar 8.-, 11.- und 12.-Klässler, ein paar vom College und auch ein paar Erwachsene. Die Leute da sind alle super drauf und es ist richtig gut, um Leute kennenzulernen, auch wenn ich die Hälfte von dem über Gott und die Welt nicht versteh. Sonntagmorgens ist diese Gruppe nochmal, danach Gottesdienst und dazwischen gibt es in der Sporthalle Donuts und Pancakes und Kaffee für alle :) Manchmal passe ich auch die kleinen Babys auf, während die Eltern im Gottesdienst sind. Abends fahren wir dann wieder zu dem Haus mit dem Pool, um wieder zu beten usw.
Während der Woche hab ich also ziemlich viel zu tun, Sonntags ist ziemlich viel Zeit mit Kirche verplant und mir bleibt eigentlich nur der Samstag für wenigstens ein bisschen Freizeit. Luisa, Lea und ich waren schon shoppen, ich war schon mit meiner Gastfamilie shoppen, ich hab schon in unserem Gemüsegarten 'gearbeitet', wir waren schon bei einem Soccer- und einem Volleyballspiel, wir haben schon eine Tour durch Winchester gemacht und wir waren schon in der 'Old Town Winchester', die wunderschön ist! Wir planen außerdem ein paar Tage in Washington D.C. und im New York zu verbringen, wir fahren zum Virginia Beach und wollen über Thanksgiving wegfahren. Für das alles muss ich aber wohl noch bis zu den Ferien warten... Das ist hier ein bisschen schade, dass ich in der Woche oder auch am Wochenende keine Zeit für 'größere' Aktionen hab.
Heute hatte ich mein allererstes Volleyballspiele, ich war so aufgeregt, weil ich sogar spielen durfte! Ich hab die Rückennummer 11 und wir haben gewonnen! Unser nächstes Spiel ist am Freitag, diesmal aber nicht bei uns sondern in einer anderen Stadt :)
Also, ich bin super zufrieden mit meiner Gastfamilie, die geben sich wirklich unheimlich viel Mühe und behandeln mich wie ein Familienmitglied. Ich hab zwar kein eigenes Zimmer, was zwischendurch ganz schön nervig ist, aber ich hab immerhin mein eigenes Badezimmer. Die Schule ist gut, die Leute sind super, ich hab zwar wenig Freizeit, aber für die Leute hier ist das Volleyballtraining halt ihre Freizeit, genauso wie die connect group und so ganz langsam gewöhn ich mich an alles, bis auf den besch*** dress code!
Falls mir noch was Wichtiges einfällt, was ich unbedingt erzählen wollte, schrein ich das in einem nächsten Post :) Fotos kommem in einem extra 'Foto-Post', ich denke ihr müsst euch aber noch bis nächste Woche gedulden...
Donnerstag, 4. September 2014
Dinge, die anders sind...
Heute bin ich seit genau einer Woche hier, einen genauen Bericht und (hoffentlich) Fotos gibt es allerdings erst am Wochenende, weil ich hier sonst kaum Zeit dafür hab :)
Also gibts wieder nur die Blogpost-Reihe über Dinge, die mir sofort aufgefallen sind.
1. Die Verkäufer/innen hier sind einfach nur langsam...
2. Am Ende der Kasse ist so ein Drehkreuz mit zig Tüten dran und die Verkäufer packen alles, was eingescannt ist in die Tüten, man hat am Ende dann ungefähr 15 Tüten für 20 Sachen und wir in Deutschland versuchen immer, alles in eine Tüte/Korb zu kriegen.
3. Die Gräber auf den Friedhöfen haben keine Beete sondern nur Gras, der ganze Friedhof ist quasi eine Wiese.
4. Die Gottesdienste hier sind so anders, vor allem die Lieder, viel moderner und es gibt Gospelchöre und es werden Duette gesungen.
5. Keiner sagt hier 'evening' wenn irgendwas für abends geplant wird, sondern immer 'night/tonight'.
6. Jedes 2. Auto, das ich bis jetzt gesehen habe, ist automatic!
7. Die Häuser haben fast alle keine Türklingeln, man klopft einfach.
8. Es gibt hier wirklich überall Klimaanlagen, und die sind so kalt, dass ich bei 30°C mit einer dicken Erkältung mit Schal und Tee im Bett liege.
9. Die Projektoren in der Schule haben an der Seite eine Rolle Folie, die einfach immer weitergekurbelt wird, um was Neues drauf zu schreiben.
10. Die Trucks sind so anders als unsere LKWs, die sehen einfach so geil aus!
11. In Winchester hängen überall Apfel-Schilder, weil das Shenandoah Valley bekannt ist für Apfelmus usw.
12. In der Schule wird wirklich nur mit Bleistift geschrieben, nichtmal mit Kulli.
13. Die Stühle sind fest am Tisch, eigentlich ist der 'Tisch' nur eine kleine Ablage und eindeutig nur für Rechtshänder geeignet, so nervig!
14. Alle Schüler haben so eine extra 'lunch box', wie eine kleine Kühltasche.
15. Hier meldet sich keiner, um was zu sagen, aber wir sind ja auch nur 7 Leute, manchmal sind wir sogar 8.
15. Die Lichtschalter hier sind so kleine Knipser zum hoch- und runterknipsen.
16. Der Stundenplan ist nicht wie bei uns für jeden Tag anders, sondern Day 1 und Day 2, die sich immer abwechseln.
Das waren erstmal alle Dinge, die mir so aufgefallen sind, aber es kommen sicher noch mehr und am Wochenende wie gesagt der Bericht über meine 1. Woche hier :)
Also gibts wieder nur die Blogpost-Reihe über Dinge, die mir sofort aufgefallen sind.
1. Die Verkäufer/innen hier sind einfach nur langsam...
2. Am Ende der Kasse ist so ein Drehkreuz mit zig Tüten dran und die Verkäufer packen alles, was eingescannt ist in die Tüten, man hat am Ende dann ungefähr 15 Tüten für 20 Sachen und wir in Deutschland versuchen immer, alles in eine Tüte/Korb zu kriegen.
3. Die Gräber auf den Friedhöfen haben keine Beete sondern nur Gras, der ganze Friedhof ist quasi eine Wiese.
4. Die Gottesdienste hier sind so anders, vor allem die Lieder, viel moderner und es gibt Gospelchöre und es werden Duette gesungen.
5. Keiner sagt hier 'evening' wenn irgendwas für abends geplant wird, sondern immer 'night/tonight'.
6. Jedes 2. Auto, das ich bis jetzt gesehen habe, ist automatic!
7. Die Häuser haben fast alle keine Türklingeln, man klopft einfach.
8. Es gibt hier wirklich überall Klimaanlagen, und die sind so kalt, dass ich bei 30°C mit einer dicken Erkältung mit Schal und Tee im Bett liege.
9. Die Projektoren in der Schule haben an der Seite eine Rolle Folie, die einfach immer weitergekurbelt wird, um was Neues drauf zu schreiben.
10. Die Trucks sind so anders als unsere LKWs, die sehen einfach so geil aus!
11. In Winchester hängen überall Apfel-Schilder, weil das Shenandoah Valley bekannt ist für Apfelmus usw.
12. In der Schule wird wirklich nur mit Bleistift geschrieben, nichtmal mit Kulli.
13. Die Stühle sind fest am Tisch, eigentlich ist der 'Tisch' nur eine kleine Ablage und eindeutig nur für Rechtshänder geeignet, so nervig!
14. Alle Schüler haben so eine extra 'lunch box', wie eine kleine Kühltasche.
15. Hier meldet sich keiner, um was zu sagen, aber wir sind ja auch nur 7 Leute, manchmal sind wir sogar 8.
15. Die Lichtschalter hier sind so kleine Knipser zum hoch- und runterknipsen.
16. Der Stundenplan ist nicht wie bei uns für jeden Tag anders, sondern Day 1 und Day 2, die sich immer abwechseln.
Das waren erstmal alle Dinge, die mir so aufgefallen sind, aber es kommen sicher noch mehr und am Wochenende wie gesagt der Bericht über meine 1. Woche hier :)
Samstag, 30. August 2014
Dinge, die anders sind...
Ich hab mich dazu entschieden, eine Post-Reihe anzufangen: Dinge, die anders sind. In jedem Post soll eine Liste mit ein paar Dinge stehen, die mir sofort aufgefallen sind, weil sie so anders sind. Hier ist also die erste Liste:
1. Riesengroße, breite Straßen
2. Die Bäume sehen aus wie Palmem
3. Alle Flüssigkeiten sind in 5-Liter Kanistern: Milch, Öl, Eistee, Wasser,...
4. Keiner mag Kohlensäure
5. Stilles Wasser ist umsonst
6. Vor dem Essen kriegt jeder einen kleinen Teller mit Öl, Salz und Pfeffer, um sein Brot darin zu dippen (bah)
7. Der Abfluss in der Spüle saugt Müll auf :D
8. Die Autos sind wirklich so groß wie in den Filmen!
Das wars erstmal nach den ersten drei Tagen, die nächste Liste kommt! :)
1. Riesengroße, breite Straßen
2. Die Bäume sehen aus wie Palmem
3. Alle Flüssigkeiten sind in 5-Liter Kanistern: Milch, Öl, Eistee, Wasser,...
4. Keiner mag Kohlensäure
5. Stilles Wasser ist umsonst
6. Vor dem Essen kriegt jeder einen kleinen Teller mit Öl, Salz und Pfeffer, um sein Brot darin zu dippen (bah)
7. Der Abfluss in der Spüle saugt Müll auf :D
8. Die Autos sind wirklich so groß wie in den Filmen!
Das wars erstmal nach den ersten drei Tagen, die nächste Liste kommt! :)
Die ersten Tage ♥
Heute ist mein 3. Tag hier in Winchester und ich bin einfach nur glücklich!
Ich bin um 15:50 Uhr in Washington D.C. gelandet, musste aber mit den anderen Austauschschülern noch 2 1/2 Stunden am Zoll warten, bis wir endlich zum Ausgang durften. Da stand dann mein Gastpapa Chad, wir haben uns direkt erkannt und er hat mir eine Rose mitgebracht :) Auf der einstündigen Fahrt von Washington nach Winchester haben wir uns direkt super verstanden, ich hab viel gefragt und er hat mir unglaublich viel erzählt.
Wir sind dann zu Hause nur ganz kurz ins Haus gegangen, er hat mir alles im Schnelldurchlauf gezeigt und ich hab mir schnell was anderes angezogen, denn wir mussten schon wieder weiter zur 'back to school night'. Wir waren 1 Stunde zu spät, aber das war kein Problem :) Ich hab alle Lehrer kennengelernt und sie haben sich alle so gefreut mich zu sehen und die sind ganz anders als unsere Lehrer, die haben da ein ganz anderes Verhältnis zu ihren Schülern, vielleicht liegts auch daran, dass es auf der Schule nur 100 Schüler gibt. Danach hab ich mir alle Klassenräume angeguckt, die sehen aus wie bei uns die 1.-Klässlerräume :D Aber die Schule ist sehr sehr schön und die Sporthalle sehr groß! Dann sind wir noch ein bisschen was essen gegangen in einem Laden, der ein Restaurant hat. Es war ein schöner erster Abend! Nach einer Stunde gings dann ganz schnell nach Hause und ich hab meiner Gastfamilie meine Geschenke gegeben: ein deutsches Kartenspiel, 1 Ölkännchen aus Italien, ein deutsches Kochbuch, 2 Bücher über Deutschland, ganz viel Milka- und Rittersportschokolade und ganz viel Haribo. Die Geschenke kamen super gut an, die haben sich wirklich sehr gefreut und die lieben Haribo! Und ich liebe meine Gastfamilie, ich hab mich direkt sehr wohl gefühlt, weil die 3 einfach total offen und lustig und nett sind! Sie nehmen mich wie ihre eigene Tochter auf :)
Nach deutscher Zeit 4:00 Uhr morgens gings dann endlich ins Bett, ich war todmüde!
Der nächste Tag fing mit einem sehr deftigem Frühstück an: Omelette mit Käse, Speck und Salsasauce, dazu Toast mit Erdnussbutter und Pfirsiche, mein allererstes amerikanisches Frühstück! Wir sind danach einkaufen gefahren und ich hab in meinem Leben noch keinen größeren Laden gesehen!!! Wir haben uns Winchester angeguckt, sind viel rumgefahren und Zuhause hab ich dann erstmal alle meine Sachen in meinem eigenen Ankleidezimmer eingeräumt und mein Badezimmer eingerichtet. Mit meiner Gastschwester habe ich dann Monopoly gespielt bis wir zu einem italienischem Restaurant in der Winchester Altstadt gefahren sind. Das war das Geburtstagsessen für meime Gastmama (hatte am 27.08. Geburtstag) und ein Willkommensessen für mich. Die Altstadt ist wunderwunderschön und ich hätte hier gerne ein Foto eingefügt aber damit hab ich hier grade noch ein paar Probleme :/
Jedenfalls sind wir nach dem leckeren Essen zu Freunden von meinen Gasteltern gefahren, die auch 2 Austauschschüler aufgenommen haben: 1 Brasilianerin und 1 andere Deutsche. Meine Gastschwester und ich sind 2 Stunden da geblieben und ich fand es wirklich gut mich mit den beiden zu unterhalten, weil die das gleiche durchleben wie ich :) Wir werden auch in eine Klasse gehen, zusammem mit noch zwei anderen Austauschschülern, wir sind also insgesamt 5 Austauschschüler in der 10. Klasse. In unserer Klasse gibt es allerdings nur 7 Schüler :D Ich habe mich für die Fächer Fotografie, Drama Group, Volleyball und Basketball entschieden :) Meine Pflichtfächer sind Mathe, Science, Englisch und Biologie.
Später wurden wir dann von meinem Gastpapa wieder abgeholt und ich war schon wieder müde!
Heute hatte ich mein zweites amerikanisches Frühstück: Müsli mit Milch und eine Banane. Danach bin ich mit Chad in den Garten gegangen und hab Äpfel, Kürbisse, Bohnen, Tomaten und Zucchini gepflückt :)
Jetzt gleich fahren wir zur Mall und gehen shoppen *-*
Also, die erste 3 Tage waren toll, ich hab die allerbeste Gastfamilie und hatte bis jetzt kaum Heimweh. Am Dienstag fängt die Schule an und ich glaube, dann hab ich sowieso keine Zeit mehr, Heimweh zu haben :)
Bald fahren wir außerdem nach Washington und Montag werden wir morgens in die 'gym' fahren, wo wir schwimmen, laufen und Gerätetraining machen können! :)
Ich hoffe, ich hab auch in den nächsten Tagen genug Zeit, euch auf dem laufenden zu halten :)
Ich bin um 15:50 Uhr in Washington D.C. gelandet, musste aber mit den anderen Austauschschülern noch 2 1/2 Stunden am Zoll warten, bis wir endlich zum Ausgang durften. Da stand dann mein Gastpapa Chad, wir haben uns direkt erkannt und er hat mir eine Rose mitgebracht :) Auf der einstündigen Fahrt von Washington nach Winchester haben wir uns direkt super verstanden, ich hab viel gefragt und er hat mir unglaublich viel erzählt.
Wir sind dann zu Hause nur ganz kurz ins Haus gegangen, er hat mir alles im Schnelldurchlauf gezeigt und ich hab mir schnell was anderes angezogen, denn wir mussten schon wieder weiter zur 'back to school night'. Wir waren 1 Stunde zu spät, aber das war kein Problem :) Ich hab alle Lehrer kennengelernt und sie haben sich alle so gefreut mich zu sehen und die sind ganz anders als unsere Lehrer, die haben da ein ganz anderes Verhältnis zu ihren Schülern, vielleicht liegts auch daran, dass es auf der Schule nur 100 Schüler gibt. Danach hab ich mir alle Klassenräume angeguckt, die sehen aus wie bei uns die 1.-Klässlerräume :D Aber die Schule ist sehr sehr schön und die Sporthalle sehr groß! Dann sind wir noch ein bisschen was essen gegangen in einem Laden, der ein Restaurant hat. Es war ein schöner erster Abend! Nach einer Stunde gings dann ganz schnell nach Hause und ich hab meiner Gastfamilie meine Geschenke gegeben: ein deutsches Kartenspiel, 1 Ölkännchen aus Italien, ein deutsches Kochbuch, 2 Bücher über Deutschland, ganz viel Milka- und Rittersportschokolade und ganz viel Haribo. Die Geschenke kamen super gut an, die haben sich wirklich sehr gefreut und die lieben Haribo! Und ich liebe meine Gastfamilie, ich hab mich direkt sehr wohl gefühlt, weil die 3 einfach total offen und lustig und nett sind! Sie nehmen mich wie ihre eigene Tochter auf :)
Nach deutscher Zeit 4:00 Uhr morgens gings dann endlich ins Bett, ich war todmüde!
Der nächste Tag fing mit einem sehr deftigem Frühstück an: Omelette mit Käse, Speck und Salsasauce, dazu Toast mit Erdnussbutter und Pfirsiche, mein allererstes amerikanisches Frühstück! Wir sind danach einkaufen gefahren und ich hab in meinem Leben noch keinen größeren Laden gesehen!!! Wir haben uns Winchester angeguckt, sind viel rumgefahren und Zuhause hab ich dann erstmal alle meine Sachen in meinem eigenen Ankleidezimmer eingeräumt und mein Badezimmer eingerichtet. Mit meiner Gastschwester habe ich dann Monopoly gespielt bis wir zu einem italienischem Restaurant in der Winchester Altstadt gefahren sind. Das war das Geburtstagsessen für meime Gastmama (hatte am 27.08. Geburtstag) und ein Willkommensessen für mich. Die Altstadt ist wunderwunderschön und ich hätte hier gerne ein Foto eingefügt aber damit hab ich hier grade noch ein paar Probleme :/
Jedenfalls sind wir nach dem leckeren Essen zu Freunden von meinen Gasteltern gefahren, die auch 2 Austauschschüler aufgenommen haben: 1 Brasilianerin und 1 andere Deutsche. Meine Gastschwester und ich sind 2 Stunden da geblieben und ich fand es wirklich gut mich mit den beiden zu unterhalten, weil die das gleiche durchleben wie ich :) Wir werden auch in eine Klasse gehen, zusammem mit noch zwei anderen Austauschschülern, wir sind also insgesamt 5 Austauschschüler in der 10. Klasse. In unserer Klasse gibt es allerdings nur 7 Schüler :D Ich habe mich für die Fächer Fotografie, Drama Group, Volleyball und Basketball entschieden :) Meine Pflichtfächer sind Mathe, Science, Englisch und Biologie.
Später wurden wir dann von meinem Gastpapa wieder abgeholt und ich war schon wieder müde!
Heute hatte ich mein zweites amerikanisches Frühstück: Müsli mit Milch und eine Banane. Danach bin ich mit Chad in den Garten gegangen und hab Äpfel, Kürbisse, Bohnen, Tomaten und Zucchini gepflückt :)
Jetzt gleich fahren wir zur Mall und gehen shoppen *-*
Also, die erste 3 Tage waren toll, ich hab die allerbeste Gastfamilie und hatte bis jetzt kaum Heimweh. Am Dienstag fängt die Schule an und ich glaube, dann hab ich sowieso keine Zeit mehr, Heimweh zu haben :)
Bald fahren wir außerdem nach Washington und Montag werden wir morgens in die 'gym' fahren, wo wir schwimmen, laufen und Gerätetraining machen können! :)
Ich hoffe, ich hab auch in den nächsten Tagen genug Zeit, euch auf dem laufenden zu halten :)
Donnerstag, 14. August 2014
VIRGINIA
Virginia - The Old Dominion State
Dort liegt also Virginia: zwischen den Appalachen im Westen und dem Atlantik im Osten. Virginia ist eine ehemalige britische Kolonie und hat seinen Namen von der damaligen britischen Königin Elisabeth I., auch "virgin queen" genannt. Seit dem 25.06.1788 ist Virginia der 10. Bundesstaat mit der Hauptstadt Richmond und hat eine Fläche von ungefähr 109.642 qkm, was man mit Bulgarien vergleichen kann. In Virginia leben 8.260.405 Menschen, davon sind ca. 15.000 Indianer. Die Nachbarstaaten sind North Carolina, Tennessee, Kentucky, West Virginia und Maryland.
Virginia ist das Land des Übergangs, des Übergangs vom modernen, industrialisierten Norden in den tiefen, traditionellen Süden, vom subtropischen Osten in den milden Westen. Aber es ist auch the "Mother of Presidents", denn in Virginia sind 8 US-Präsidenten geboren.
Virginia hat wie jeder Staat auch eine eigens Wappen:
Im Norden von Virginia liegt der Shenandoah Nationalpark, mein Zuhause für die nächsten 10 Monate.
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| Der kleine dunkelgrüne Fleck ist der Nationalpark |
Der Nationalpark hat eine Fläche von über 800 km² und ist bekannt für viele Flüsse und Wasserfälle.
Im Park leben unzählige Arten von Tieren, sogar Bären leben hier. Wenn man eine der Panoramastraßen entlangfährt, sieht man nicht nur Tiere, sondern vor allem im Herbst eine tolle Landschaft:
Im Osten gibt es natürlich auch Strände und ich hoffe, dass wir vielleicht auch da mal hinfahren, auch wenn es 2 Stunden Autofahrt sind.
Virginia ist so vielfältig und der Nationalpark so schön und ich glaube, meine Gastfamilie wird noch besser. Jetzt kann ich mich endlich noch 14 Tage richtig auf mein Austauschjahr freuen :)))
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